Food Court GUC- German University in Cairo

Food Court GUC

Schattendach Food Court GUC

Die Abbildungen zeigen unsere Entwurfsvorschläge für ein Schattendach auf dem zentralen Platz im Universitätsgelände der German University in Cairo zur Optimierung der dortigen Nutzungsbedingungen.

Der Platz wird vorrangig für die gastronomische Versorgung der Studierenden und Mitarbeiter genutzt. Er ist ein beliebter Treffpunkt und Standort für Meetings und Präsentationen. Über den großen Bildschirm laufen aktuelle Informationen zum Universitätsbetrieb. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse ist vor allem im Sommer eine Nutzung des Food Courts am Tage oft nicht möglich, da die Temperaturen zu hoch sind, und die Menschen deshalb eher geschlossene Räume oder den Schatten aufsuchen. Vor diesem Hintergrund entstand das Projekt der Errichtung eines Schattendachs.

Folgende Ziele sind damit verbunden:

  • Verbesserung der Hitze-Situation am Tage durch die Verschattung (Schattendach)
  • Ermöglichung der Nutzung am Abend durch die Beleuchtung des Platzes vom Schattendach aus
  • Erhöhung der Anziehungskraft – mehr Gäste nutzen den Food Court
  • Verlängerung der Verweildauer – die Gäste bleiben länger

Unsere Arbeit bestand aus dem architektonischen Konzept für eine großflächige Überdachung in mehreren Varianten. Von Ruairí O’Brien . Lichtdesign wurde dazu ein passendes Beleuchtungskonzept für die attraktive Inszenierung des darunter liegenden Raumes erarbeitet.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link.

Ewigkeit-Kunstwettbewerb Zentrale Gedenkstätte Frechen

Ewigkeit

Wettbewerbsbeitrag von Ruairí O’Brien für die Zentrale Gedenkstätte Frechen

Ruairí O’Briens Kunstwerk “Ewigkeit” formt mit seinen markanten und zugleich schlichten Elementen im materiellen wie met­aphorischen Sinn einen würdevollen Freiraum des Erinnerns an alle Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Die beiden vertikalen Masten und die dazwischen in der Horizontale schwebende Lichtlinie markieren und behausen die reale Fre­chener Grünfläche; gleichzeitig inspirieren sie durch die immateriellen Räume dazwischen zu einem unbegrenzten gedankli­chen Wandern zwischen Zeiten, Räumen und Ereignissen. Eine Linie kreuzt den Himmel und setzt den darunter liegenden Boden ins Licht. Gleichzeitig wird auf die räumlich und zeitlich darüber hinausgehende Bedeutung des Themas verwiesen. Die so geschaffene haptisch / visuell / mit den Sinnen wahrnehmbare Meta-Ebene bildet einen Erweiterungsraum und dennoch ein Ensemble mit der für konkrete, maßgeblich verbale Angaben zur Historie ausgelegten Informationstafel.

“Simplicity gives complexity” – Die Einfachheit erlaubt und birgt hier große Komplexität.

Das Kunstwerk verschafft dem zentralen Gedenkort öffentliche Beachtung. Es markiert diesen zentralen Platz bei Tag und bei Nacht als zentrale Gedenkstätte und verweist symbolisch auf die Geschehensorte. Das Werk regt zum Verweilen an, zum Innehalten, und bietet flexibel bespielbaren Raum für die Vermittlungsarbeit durch Institutionen, Gruppen und Einzelakteure.

Die zum Hinsehen, Nachdenken und Erinnern einladende Lichtlinie (Brücke), sie bleibt, ist immer da.

Das Kunstwerk hat eine spürbare Tag- und Nachtwirkung. Abhängig vom Standort des Betrachters, je nach Jahres- und Tag­eszeit, je nach Wetter, Lichtverhältnissen, Umfeld und individueller Besucherverfasstheit entfaltet sie ihre Wirkung – mal zarter, mal intensiver, stets mit Fern- und Nahwirkung.

Wer sich dem Kunstwerk nähert, dem eröffnet es verschiedene Blickwinkel und Wahrnehmungen. Betrachter spiegeln sich in den Masten, der Blick verbindet das eigene Selbst mit der Umgebung und der Thematik. Die Umgebung spiegelt sich darin, Licht wird reflektiert und gelenkt.

Dublin Botschaft

Deutsche Botschaft Dublin

Außenanlagen-Konzept für die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Irland

Bei diesem Projekt ergänzen sich unsere drei Schwerpunktbereiche Architektur, Licht und Kunst / Raumkunst in einer idealen Kombination für die Lösung einer anspruchsvollen Aufgabe. Gesucht wurden Vorschläge, die dem durch verschiedene Umbauarbeiten am Botschaftsgebäude stark in Mitleidenschaft gezogenen Hofbereich kurzfristig wieder ein repräsentatives Erscheinungsbild zu geben. Als interimsmäßige Hofertüchtigung haben wir Vorschläge für wirkungsvolle und einfach zu realisierenden Maßnahmen erarbeitet, die dem Hofbereich eine attraktive Gestaltung geben und seine Nutzung weiterhin ermöglichen.

Unsere Konzeptvorschläge mit einem über die unterschiedlichen Hofbereiche übergreifenden Gestaltungsgedanken dienen als Grundlage für die Umgestaltung. Die Gesamtfläche des Hofes bemißt sich auf ca. 1.200 m².

Auftraggeber: Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten

Tharandt

Tharandt

Das Haus der Nachhaltigkeit ist eine Architekturstudie als Ergebnis eines mehrstufigen partizipativen Planungsprozesses zur zukünftigen Nutzung / Bebauung eines zentralen Areals im Zentrum der Forststadt Tharandt.

Auf dieser Fläche befand sich in der Vergangenheit das Deutsche Haus (Gaststädte, Kultursaal, Kino). Mit dem Abriss des ehemaligen Hotels und Gasthauses Deutsches Haus im Jahre 2014 entstand eine zentrale innerstädtische Brach- bzw. Leer-Fläche. Der hier vorliegende Entwurf (Baumhaus / Haus der Nachhaltigkeit) ist Ergebnis einer Machbarkeitsstudie zur Quartiersentwicklung des zentralen innerstädtischen Standorts in der Forststadt Tharandt aus dem Jahr 2014.

Der Entwurf Haus der Nachhaltigkeit für Tharandt spiegelt den Genius Loci der Forststadt Tharandt wider, bringt moderne Hi-Tec und ursprüngliche Natur zusammen und schafft im Dialog mit der traditionellen Architektur der Umgebung (Kirche, Burg, Rathaus) eine Symbiose von Stadt und Naturlandschaft. Die Glasfassade schafft Transparenz und zieht die Blicke und die Aufmerksamkeit in den Innenraum. Dort befindet sich ein großer Raum für Bäume und Pflanzen, die in unseren klimatischen Verhältnissen besonderen Schutz benötigen oder ein eigenes Klima. Damit schafft das Bauwerk auch eine Klammer zum Forstbotanischen Garten, der sich mit dem Baum-Haus / Haus der Nachhaltigkeit um Pflanzen und Gewächse aus anderen Breitengraden der Erde erweitern lässt.

Lichtkonzept für das Stadtzentrum von Bad Vilbel

Lichtkonzept für das Stadtzentrum von Bad Vilbel

Aktuelle Fertigstellung des Lichtkonzepts

Die bekannte Mineralwasserstadt BAD VILBEL bekommt ein Lichtkonzept für ihre Innenstadt. Die Erarbeitung der Inhalte ist abgeschlossen und wurde jetzt in einer ersten Rohfassung der Stadtverwaltung übergeben. Die finale Fertigstellung ist bis zum Ende des Jahrs geplant und zu Beginn des neuen Jahres soll das Konzept offiziell vorgestellt werden.

Das Handbuch dient als wichtiges Instrument, um Bürger, Geschäftsinhaber, Investoren und Vertreter der Stadt in die Entscheidungsprozesse einzubinden, die notwendig sind, um eine zukünftige „Menschen und Natur“ freundliche, innovative und nachhaltige Beleuchtungsstrategie für ihr einzigartiges historisches Stadtzentrum und das Flussufer zu gewährleisten.

Die Stadt BAD VILBEL liegt im Süden des Bundeslandes Hessen, in direkter Nachbarschaft zur Metropole Frankfurt am Main und ist bekannt für Ihre Mineralwasserquellen. Mit dem Konzept, das im Rahmen des bundesweiten Programms „Lebendige Zentren“ in Deutschland umgesetzt wurde, erhält die historische Stadt ein attraktives, innovatives und nachhaltiges Beleuchtungskonzept zur Verbesserung des abendlichen Ambientes.

Inhalte:

    Inszenierung der historischen Bausubstanz in den entsprechenden architektonischen Lichtszenarien.

    Verbesserung des Sicherheitsgefühls der Bürger bei Nacht.

    Entwicklung eines Licht-Leitsystems, inspiriert durch das einzigartige Motiv des natürlichen Quellwassers in der Stadt.

    Entwicklung von identitätsbezogenen „City Light Art“-Szenarien für das Flussufer.

Das Lichtkonzept für Bad Vilbel ist bereits der siebente Lichtmasterplan, den wir für einen Stadt, ein Stadtquartier oder ein lokales Zentrum in den letzten Jahren erarbeitet haben.

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Haus der Architekten, Dresden

Haus der Architekten, Dresden

Fassadenbeleuchtung Sitz Architektenkammer Sachsen

Für das Haus der Architekten in Dresden, Sitz der Architektenkammer Sachsen, wurde von Ruairí O`Brien eine angemessene und niveauvolle architektonische Dauerbeleuchtung unter Einbeziehung architektonischer Elemente am Gebäude entwickelt. Die Baumreihe vor dem Haus erstrahlt in warm weißem, die vertikalen Elemente der Fassade sind mit einem dezenten kühleren Licht beleuchtet, und können zu besonderen Anlässen auch farbig beleuchtet werden.

Re-Thinking Bismarck

Re-Thinking Bismarck

Reflections on Light and Shadow of History

Das künstlerisch-gestalterische Konzept ist Ausdruck einer immersiven Erinnerungskultur, die auf unterschiedlichen Ebenen zu einem produktiven, kritischen Diskurs über die Wirkung des kolonial-nationalistisch-völkisch belasteten Bismarck-Denkmals anregt. Die räumliche Licht-/Schatten-Skulptur verschränkt historische Vergangenheit mit sensueller Gegenwart, markiert Beziehungsinterdependenzen und involviert Besucher:innen auf unmittelbare, niedrigschwellige Weise durch Interaktion mit Solargeometrie.
Licht und Schatten – Reflexion, Wandel, Zeit. Das Objekt bildet ein übergreifendes physisches und künstlerisch-philosophisches Dach für die vor Ort stattfindende Vermittlungsarbeit und die Auseinandersetzung mit dem Wirken Bismarcks, dem historischen Kontext und der bisherigen Rezeptionsgeschichte.
Die städtebauliche Dimensionierung nimmt die Bedeutung des Themas und den Maßstab des Areals sowie des Ortes (Denkmalobjekt und Parkareal) auf, um Sichtbarkeit und inhaltlichen Zusammenhang herzustellen. Das Objekt erzeugt eine Fern- und Nahwirkung und bricht mit konventionellen Erwartungen. Die gestalterische Sprache und überraschende Positionierung lösen Aufmerksamkeit durch Irritation aus und hinterfragen so die massive Präsenz und emotionale Wirkung des Denkmals.
Das Licht-/Schatten-Objekt bildet ein Dach und schafft einen mikroklimatischen, sensuell und kognitiv anregenden Raum für vielfältige individuelle und gemeinschaftliche, für analoge, mediale und digitale Interventionen, Reflexionen und Aktivitäten.
In der Nahbetrachtung bildet das Objekt ein immersives Zeit-Raum-Licht-Mensch-Geflecht, das vielschichtige Vertiefungsebenen anbietet und durch Interaktion mit Solargeometrie immer wieder von Neuem erzählt und Neues entdecken lässt.
Ein einfaches und großes Element, dessen Dach, Fläche, Scheibe den Einfall des Sonnenlichts blockiert und einen begehbaren, bespielbaren Raum schafft. Dieser mikroklimatische Raum ist abgedunkelt, kälter als die Umgebung; wer hochschaut, kann die Sonne nicht sehen. Dieser Bruch zwischen außen und innen schafft eine unmittelbare, niedrigschwellige physische Zugänglichkeit, schärft Instinkte und Sinne, regt die Aufnahmefähigkeit auf haptischer und kognitiver Ebene an. Das Zusammenwirken von Schatten und Licht ist für jeden Menschen fühlbar. Es öffnet auf physischer und metaphorischer Ebene Empfindens- und Verstehensräume, macht das Gespinst aus Topographie, Geschichte, Absenz, Universalität und sensueller Gegenwart greifbar.
Ein Konvexspiegel in der lichtblockenden Scheibe sammelt Sonnenlicht aus der reflektierten Umgebung und lässt Lichtstrahlen oder Lichtpools über den Boden oder den Verweilraum für Besucher:innen wandern. Durch diese vom Spiegel verursachten Lichtbewegungen können bestimmte historische Momente gegenwärtig gemacht werden.
Der konvexe Spiegel schafft Verbindung / Beziehung zwischen Denkmal, Objekt und Besucher und macht den Besucher zum Teil der Intervention – setzt ihn in Beziehung zu Denkmal, Person, Geschichte, Gegenwart, macht diese Interdependenzen bewusst und schafft so Räume für individuelle Neu-Kontextualisierungen.

Die „verzerrte“ Abbildung des konvexen Spiegels von Bismarckdenkmal und unmittelbarer Umgebung eröffnet universelle Reflexionsmöglichkeiten in der Betrachtung von Personen und geschichtlichen Ereignissen.

Lichtplanung St.Josef Kirche Dresden

Lichtplanung St.Josef Kirche Dresden

Wiederaufbau und Erweiterung des Pfarrzentrums St. Josef Dresden-Pieschen

Der Bau ist die erste Stahlbetonkirche des Jugendstils in Dresden. Die Kirche wurde von 1970 bis 1978 umfangreich umgebaut (Architekt Hubert Paul). Die bildhauerischen Arbeiten wurden von Friedrich Press ausgeführt.

Die aktuelle Rekonstruktion umfasst das Erdgeschoss, das 1. und 2. Obergeschoss im östlichen Teil des Kirchengebäudes.
Das Beleuchtungskonzept verbindet die verschiedenen Bereiche und Nutzungen des über drei Etagen verteilten Gemeindezentrums mit einer gemeinsamen Lichtsprache, die die architektonischen Räume aufwertet und deren flexible Nutzung durch die Gemeinde mit energieeffizienten Lichttechnologien unterstützt.
Die einzigartigen Beleuchtungskörper und geschaffenen Licht“-Räume bieten vielfältige Lichtszenarien, die die Gemeinde bei der Durchführung von weltlichen und kirchlichen Aktivitäten, Bürgerversammlungen, öffentlichen und privaten Veranstaltungen unterstützen.

Planungsbereiche:

  • Erdgeschoss: Versammlungsraum, Kapelle / Werktagskapelle
  • 1.Obergeschoss: Konferenzräume / Seminarräume / Gruppenräume für Musik
  • 2.Obergeschoss: Großer Saal unter dem historischen Gewölbe

Bauherr: Katholische Kirchengemeinde St. Martin, Dresden

Architekt: Matthias Klut Dipl.-Ing. Freischaffender Architekt

Lichtplanung: Ruairí O’Brien . Lichtplanung

Fertigstellung: Frühjahr 2023

Mehr zum Projekt: Hier weiterlesen

AMD / Xilinx, Meetingräume / Konferenz- und Kommunikationsbereiche

AMD / Xilinx Standort Dresden

Meetingräume / Konferenz- und Kommunikationsbereiche

Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten der Dresdner Niederlassung von AMD entsprechend dem Konzept für Licht und Farbe von Ruairí O’Brien.
Standort: Annenhöfe Dresden, Germany (2022)
Bauherr: TLG REAL ESTATE AG
Architekt: O+M Architekten GmbH BDA
Leistungen: Innenarchitektur / Farbkonzept / Lichtdesign
Auftraggeber: Xilinx Dresden GmbH / Advanced Micro Devices, Inc. (AMD)
Photos: Baldauf&Baldauf

Gestaltungsleitfaden

Gestaltungsleitfaden Bauschulenstraße

Lebendiges Zentrum Baumschulenstraße-Köpenicker Landstraße

Das Integrierte Städtebauliche Entwick­lungskonzept (ISEK) bildet die Grund­lage für die Entwicklung des Gebietes Baumschulenstraße – Köpenicker Land­straße im Rahmen des Förderprogramms Lebendige Zentren und Quartiere (LZQ). Ziel ist sowohl die Stärkung des Stadt­teilzentrums um die Baumschulenstraße als auch die Verbesserung der Nahver­sorgung im gesamten Fördergebiet.

Eine ansprechende Gestaltung des öf­fentlichen Raums und des Gebäude­bestands ist zentraler Bestandteil einer attraktiven Geschäftsstraße, ebenso wie eine entsprechende Außendarstellung der in den Erdgeschoßzonen ansässigen Gewerbebetriebe. Der vorliegende Gestaltungsleitfaden wurde erarbeitet, um die ansässigen Gewerbetreibenden und die Eigen­tümer:innen der Immobilien bei der Verbesserung des Erscheinungsbildes ihres jeweiligen Betriebes zu unter­stützen und auf einen abgestimmten Gesamteindruck hinzuwirken.