Welcome Elements – Thermalbad Wiesenbad

Lichtskulptur und Begrüßungstafeln für Thermalbad Wiesenbad

Architektonische Stadtmarketing- und Orientierungselemente für den Kurort

Für den bekannten sächsichen Kurort Thermalbad Wiesenbad haben wir ein zusammenhängendes individuelles Begrüßungs- und Leitsystem entwickelt, das Orientierung, Wiedererkennbarkeit und Willkommenskultur im öffentlichen Raum vereint. Ziel ist eine klare, hochwertige Ansprache aller Ankommenden sowie eine positive, freundliche Verabschiedung der Ausfahrenden.

An allen Ortseingängen sind rund drei Meter hohe Begrüßungstafeln vorgesehen. In einer modernen, reduzierten Formsprache markieren sie die Übergänge in den Ort und aus ihm heraus. Klare Typographie, hochwertige Materialien und eine individuelle Ansprache schaffen Vertrauen, Orientierung und einen ersten positiven Eindruck.

Ergänzt wird das System durch eine 4m hohe künstlerisch-architektonische Lichtskulptur als zentrale Landmarke im Kreisverkehr. Sie übersetzt das Signet des Thermalbades in eine zeitgemäße dreidimensionale Form und verbindet regionale Herkunft, die Kraft der Quellen und die Kurtradition zu einem klar lesbaren Symbol. Ihre perforierte Metallstruktur und die integrierte Lichtgestaltung sorgen für eine hohe Präsenz bei Tag und eine starke Fernwirkung bei Nacht. Als visuelles Leitelement strukturiert sie den Raum, lenkt Blickachsen und unterstützt die intuitive Orientierung an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt.

Skulptur und Begrüßungstafeln bilden gemeinsam ein konsistentes Stadtmarketing- und Orientierungselement. Sie übersetzen die Identität des Kurortes in eine zeitgemäße Gestaltungssprache, stärken die Wahrnehmung im Stadtraum und prägen das Image von Thermalbad Wiesenbad, das klar, einladend und nachhaltig im Gedächtnis bleibt.

Handlungsleitfaden zur Optimierung gewerblicher Außenbeleuchtung

Handlungsleitfaden zur Optimierung gewerblicher Außenbeleuchtung

Unsere Lichtplanung für eine Dark Sky

Nachhaltige und umweltfreundliche Außenbeleuchtung für Gewerbe- und Industriegebiete bietet großes Potenzial. Unser Leitfaden zur Optimierung gewerblicher Beleuchtung reduziert Lichtverschmutzung – bei gleichbleibender Sicherheit und Effizienz.

Grundlage ist eine von Ruairí O’Brien im Auftrag des Landesamtes für Umwelt Brandenburg erarbeitete Studie im Industriepark Premnitz, gelegen im Natur- und Sternenpark Westhavelland (ca. 70 km westlich von Berlin). Die Region wurde 2014 als Deutschlands erster Sternenpark ausgezeichnet und setzt sich für den Erhalt natürlicher Nachtlandschaften durch verantwortungsvolle Beleuchtung ein. In Zusammenarbeit mit zwei lokalen Unternehmen wurden die hier vorgestellten Maßnahmen erarbeitet, die als Vorbild für andere Standorte dienen.

Kernmassnahmen:

  • Zielgerichtete Beleuchtung (nur wo nötig)
  • Optimierte Lichtverteilung (minimierte Streuverluste)
  • Abschirmungen gegen Streulicht
  • Reduzierte Reflexion (durch dunklere Oberflächen)

Vorteile:

  • Umweltschutz (Natur, Nacht und Klima)
  • Kostensenkung (geringerer Energieverbrauch)

Der Leitfaden hat Modellcharakter und eignet sich für Gewerbe- und Industriegebiete.

Gestaltungsleitfaden Kloster Lehnin

23.08.2024

Gestaltungsleitfaden Kloster Lehnin

Kloster Lehnin ist eine Gemeinde in Brandenburg, etwa eine Stunde von der Berliner Innenstadt entfernt. Der Ortsteil Lehnin verdankt seine Entstehung dem ehemaligen Zisterzienserkloster, dem ältesten Kloster der Mark Brandenburg, das 1180 gegründet wurde und während der Reformation 1542 säkularisiert wurde. Seit 1911 beherbergt es das Luise-Henrietten-Stift, ein evangelisches Diakonissenhaus.

Unsere Aufgabe ist es, für das Stadtplanungsamt einen Gestaltungsleitfaden zu erstellen, der die zukünftige Entwicklung der angrenzenden Gebäude, Häuser und Betriebe in der Kleinstadt Lehnin im Einklang mit dem denkmalgeschützten Stiftsensemble steuern soll. Dabei soll das baukulturelle Erbe bewahrt und gleichzeitig die Nutzung zeitgemäßer Technologien, wie beispielsweise die Integration von Photovoltaik, ermöglicht werden. Ein zentrales Thema ist die sensible Positionierung und Installation von Solarmodulen in der historischen Dachlandschaft sowie die Erhaltung des besonderen Straßencharakters von Lehnin, einschließlich des Schutzes und der Anpassung der Vegetation im Ortsbild im Hinblick auf klimatische Veränderungen.

Wir führen die notwendigen Erfassungen und Begehungen vor Ort durch und stimmen uns mit Fachbehörden ab. Darüber hinaus begleiten wir die Gemeinde bei der Umsetzung des Verfahrens, unterstützen bei der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung, erstellen Textentwürfe für Bekanntmachungen und Sitzungsvorlagen und werten die Stellungnahmen aus. Der Projektzeitraum erstreckt sich von April 2024 bis Dezember 2024.

Transformation 1.535° ERZ

Transformation 1.535° ERZ

Lichtdesign für das neue Erlebniszentrum Kunstguss Lauchhammer

Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass wir ausgewählt wurden, dem Expertenteam beizutreten, das an dem ehrgeizigen Projekt „Transformation 1.535°“ in Lauchhammer, Brandenburg, Deutschland, arbeitet. Dieses umfangreiche Projekt erstreckt sich über zwei Standorte: „ERZ„ (ORE) mit Kunstgussmuseum, Kunstgießerei und Friedenskirche in Lauchhammer-Ost (13,8 ha) und KOHLE“ (COAL) mit Biotürmen, Belebtschlammbecken und Reliquienpark in Lauchhammer-West (32,2 ha).

Unser Beitrag im Planungs- und Entwicklungsteam ist die Erstellung und Ausführung der Beleuchtungskonzepte für den öffentlichen Raum, den Landschaftsbau, das Kunstgussmuseum, das neu entstehende „Bildungs- und Erlebniszentrum für Kunstguss und Industriekultur“ und die berühmten denkmalgeschützten Biotürme (siehe Bild).

Das Projekt „Transformation 1.535°“ ist eine der ehrgeizigsten Kultur- und Tourismusinitiativen in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa. Sein Ziel ist es, die Überreste der ostdeutschen Kohleindustriegeschichte in ein lebendiges Zentrum für Kunst, Bildung und Tourismus zu verwandeln.

Ein wichtiger Teil dieses Projekts ist der Ausbau des Kunstgussmuseums Lauchhammer zu einem „Bildungs- und Erlebniszentrum für Kunstguss und Industriekultur“. Dieses Zentrum wird das reiche industrielle Erbe der Region würdigen und gleichzeitig moderne Bildungs- und Kulturerlebnisse fördern.

Die Biotürme, ein einzigartiges und beeindruckendes Beispiel ostdeutscher Industriekultur, stehen im Mittelpunkt dieser Umgestaltung.

Diese Bauwerke, die einst von der industriellen Leistungsfähigkeit der Region zeugten, werden durch Ausstellungen, Informationsprogramme und innovative Beleuchtungskonzepte zu neuem Leben erweckt, damit sie auch für künftige Generationen erhalten bleiben und geschätzt werden.

Wir freuen uns, einen Beitrag zu diesem epochalen Projekt leisten zu können und mit unserer Expertise in der kommunikativen und ästhetischen Kraft architektonischer Lichtplanung zu dessen nachhaltigem und ganzheitlichem Erfolg beizutragen.Bleiben Sie dran für weitere Updates zu dieser spannenden Reise!

Transformation 1.535° KOHLE

20.08.2024

Transformation 1.535° KOHLE

Lichtdesign für das neue Erlebniszentrum Kunstguss Lauchhammer

Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass wir ausgewählt wurden, dem Expertenteam beizutreten, das an dem ehrgeizigen Projekt „Transformation 1.535°“ in Lauchhammer, Brandenburg, Deutschland, arbeitet. Dieses umfangreiche Projekt erstreckt sich über zwei Standorte: „ERZ„ (ORE) mit Kunstgussmuseum, Kunstgießerei und Friedenskirche in Lauchhammer-Ost (13,8 ha) und KOHLE“ (COAL) mit Biotürmen, Belebtschlammbecken und Reliquienpark in Lauchhammer-West (32,2 ha).

Unser Beitrag im Planungs- und Entwicklungsteam ist die Erstellung und Ausführung der Beleuchtungskonzepte für den öffentlichen Raum, den Landschaftsbau, das Kunstgussmuseum, das neu entstehende „Bildungs- und Erlebniszentrum für Kunstguss und Industriekultur“ und die berühmten denkmalgeschützten Biotürme (siehe Bild).

Das Projekt „Transformation 1.535°“ ist eine der ehrgeizigsten Kultur- und Tourismusinitiativen in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa. Sein Ziel ist es, die Überreste der ostdeutschen Kohleindustriegeschichte in ein lebendiges Zentrum für Kunst, Bildung und Tourismus zu verwandeln.

Ein wichtiger Teil dieses Projekts ist der Ausbau des Kunstgussmuseums Lauchhammer zu einem „Bildungs- und Erlebniszentrum für Kunstguss und Industriekultur“. Dieses Zentrum wird das reiche industrielle Erbe der Region würdigen und gleichzeitig moderne Bildungs- und Kulturerlebnisse fördern.

Die Biotürme, ein einzigartiges und beeindruckendes Beispiel ostdeutscher Industriekultur, stehen im Mittelpunkt dieser Umgestaltung.

Diese Bauwerke, die einst von der industriellen Leistungsfähigkeit der Region zeugten, werden durch Ausstellungen, Informationsprogramme und innovative Beleuchtungskonzepte zu neuem Leben erweckt, damit sie auch für künftige Generationen erhalten bleiben und geschätzt werden.

Wir freuen uns, einen Beitrag zu diesem epochalen Projekt leisten zu können und mit unserer Expertise in der kommunikativen und ästhetischen Kraft architektonischer Lichtplanung zu dessen nachhaltigem und ganzheitlichem Erfolg beizutragen.Bleiben Sie dran für weitere Updates zu dieser spannenden Reise!

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Tharandt

Tharandt

Das Haus der Nachhaltigkeit ist eine Architekturstudie als Ergebnis eines mehrstufigen partizipativen Planungsprozesses zur zukünftigen Nutzung / Bebauung eines zentralen Areals im Zentrum der Forststadt Tharandt.

Auf dieser Fläche befand sich in der Vergangenheit das Deutsche Haus (Gaststädte, Kultursaal, Kino). Mit dem Abriss des ehemaligen Hotels und Gasthauses Deutsches Haus im Jahre 2014 entstand eine zentrale innerstädtische Brach- bzw. Leer-Fläche. Der hier vorliegende Entwurf (Baumhaus / Haus der Nachhaltigkeit) ist Ergebnis einer Machbarkeitsstudie zur Quartiersentwicklung des zentralen innerstädtischen Standorts in der Forststadt Tharandt aus dem Jahr 2014.

Der Entwurf Haus der Nachhaltigkeit für Tharandt spiegelt den Genius Loci der Forststadt Tharandt wider, bringt moderne Hi-Tec und ursprüngliche Natur zusammen und schafft im Dialog mit der traditionellen Architektur der Umgebung (Kirche, Burg, Rathaus) eine Symbiose von Stadt und Naturlandschaft. Die Glasfassade schafft Transparenz und zieht die Blicke und die Aufmerksamkeit in den Innenraum. Dort befindet sich ein großer Raum für Bäume und Pflanzen, die in unseren klimatischen Verhältnissen besonderen Schutz benötigen oder ein eigenes Klima. Damit schafft das Bauwerk auch eine Klammer zum Forstbotanischen Garten, der sich mit dem Baum-Haus / Haus der Nachhaltigkeit um Pflanzen und Gewächse aus anderen Breitengraden der Erde erweitern lässt.

Re-Thinking Bismarck

Re-Thinking Bismarck

Künstliche Finsternis — Licht, Schatten und die Neulesung von Geschichte

Kern des Projekts ist ein großformatiger „Sonnenblocker“, der einen wandernden Schatten über das Bismarck-Denkmal wirft.

Anstatt das Denkmal zu verändern oder zu entfernen, rahmt die Intervention es neu: Sie versetzt es in einen fortwährenden Zustand zwischen Licht und Dunkelheit.

Diese künstliche Finsternis unterbricht die visuelle Autorität des Denkmals. Zu bestimmten Momenten ist die Figur vollständig beleuchtet; zu anderen ist sie teilweise oder vollständig verdeckt.

Das Denkmal erscheint nicht länger als feststehendes Bild, sondern als eine Oberfläche, die Veränderung ausgesetzt ist.

Licht und Schatten werden zu einem Medium der Kritik. Sie machen die Instabilität historischer Bedeutung sichtbar und spiegeln den Wandel öffentlicher Wahrnehmung wider — insbesondere im Hinblick auf Kolonialismus, Nationalismus und die Rezeption des Denkmals im Verlauf der Zeit.

Ein in die Scheibe integrierter Spiegel führt eine zweite Ebene der Reflexion ein. Er kehrt das traditionelle Verhältnis zwischen Denkmal und Betrachtenden um: Statt zu ihm aufzublicken, wird das Denkmal von oben betrachtet.

Die Besuchenden werden Teil des interpretierenden Prozesses.

Die Intervention schafft ein räumliches und atmosphärisches Feld — einen Ort des Schattens, veränderter Temperatur und sinnlicher Wahrnehmung —, an dem körperliche Erfahrung und kritische Reflexion ineinandergreifen. In ihrer Form einfach, in ihrer Wirkung präzise, verwandelt die Arbeit das Denkmal von einem statischen Objekt in einen dynamischen Zustand: einen Ort, an dem Geschichte nicht nur erinnert, sondern aktiv neu befragt wird.

AMD / Xilinx, Meetingräume / Konferenz- und Kommunikationsbereiche

AMD / Xilinx Standort Dresden

Meetingräume / Konferenz- und Kommunikationsbereiche

Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten der Dresdner Niederlassung von AMD entsprechend dem Konzept für Licht und Farbe von Ruairí O’Brien.
Standort: Annenhöfe Dresden, Germany (2022)
Bauherr: TLG REAL ESTATE AG
Architekt: O+M Architekten GmbH BDA
Leistungen: Innenarchitektur / Farbkonzept / Lichtdesign
Auftraggeber: Xilinx Dresden GmbH / Advanced Micro Devices, Inc. (AMD)
Photos: Baldauf&Baldauf

Gestaltungsleitfaden

Gestaltungsleitfaden Bauschulenstraße

Lebendiges Zentrum Baumschulenstraße-Köpenicker Landstraße

Das Integrierte Städtebauliche Entwick­lungskonzept (ISEK) bildet die Grund­lage für die Entwicklung des Gebietes Baumschulenstraße – Köpenicker Land­straße im Rahmen des Förderprogramms Lebendige Zentren und Quartiere (LZQ). Ziel ist sowohl die Stärkung des Stadt­teilzentrums um die Baumschulenstraße als auch die Verbesserung der Nahver­sorgung im gesamten Fördergebiet.

Eine ansprechende Gestaltung des öf­fentlichen Raums und des Gebäude­bestands ist zentraler Bestandteil einer attraktiven Geschäftsstraße, ebenso wie eine entsprechende Außendarstellung der in den Erdgeschoßzonen ansässigen Gewerbebetriebe. Der vorliegende Gestaltungsleitfaden wurde erarbeitet, um die ansässigen Gewerbetreibenden und die Eigen­tümer:innen der Immobilien bei der Verbesserung des Erscheinungsbildes ihres jeweiligen Betriebes zu unter­stützen und auf einen abgestimmten Gesamteindruck hinzuwirken.

Fernbusbahnhof Dresden

Fernbusbahnhof Dresden

Mobilitäts-Hub: Terminal Fernbusbahnhof, Fahrradparkhaus, Flugtaxi

Der hier vorgestellte Mobilität Hub besitzt ein innovatives, modulartiges und flexibles Gesamtkonzept, das die ausgeschriebenen Funktionen von Busbahnhof und Fahrrad-Parkhaus ermöglicht und darüber hinaus einen attraktiven Raum für unterschiedliche Nutzungen, wie Büros, Hotels, StartUp Center, Studios, Shops usw. bietet.

Das raffiniert einfache Konstruktionsprinzip erlaubt eine abschnitts- und phasenweise Errichtung sowie eine flexible zukünftige Weiterentwicklung. Was das Potenzial bietet sich an zukünftige Veränderungen baulich anzupassen, ohne Abriss.

Die Hauptkonstruktion des Bauwerks fungiert als eine Brücke über dem Gelände des Busbahnhofs, um eine möglichst stützenfreie Fläche zu erreichen, die zukünftig auch einmal anders genutzt werden kann. 

Auf den Seiten der „Brücke“ werden zwei Hochhausblocks errichtet (Gesamthöhe 50 m). Diese Hochhaustürme / Thinking Towers ergänzen den Halbkreis der in unmittelbarer Umgebung befindlichen Hochhäuser auf der nördlichen Seite des Bahnhofes, am Eingang zur Prager Straße und bieten viel Raum, für unterschiedlichste Nutzungsmöglichkeiten.

Das Konzept schafft es, an einem städtebaulich enorm wichtigen Ort eine markante, wandlungsfähige und zukunftsweisende Architektur zu positionieren, die potenziell in der Lage ist, sich baulich an zukünftig veränderte Anforderungen anzupassen und neue Nutzungen ermöglicht, wenn Mobilität, Technologie oder Marktverhältnisse sich ändern.