Lichtplanung St.Josef Kirche Dresden

Lichtplanung St.Josef Kirche Dresden

Wiederaufbau und Erweiterung des Pfarrzentrums St. Josef Dresden-Pieschen

Der Bau ist die erste Stahlbetonkirche des Jugendstils in Dresden. Die Kirche wurde von 1970 bis 1978 umfangreich umgebaut (Architekt Hubert Paul). Die bildhauerischen Arbeiten wurden von Friedrich Press ausgeführt.

Die aktuelle Rekonstruktion umfasst das Erdgeschoss, das 1. und 2. Obergeschoss im östlichen Teil des Kirchengebäudes.
Das Beleuchtungskonzept verbindet die verschiedenen Bereiche und Nutzungen des über drei Etagen verteilten Gemeindezentrums mit einer gemeinsamen Lichtsprache, die die architektonischen Räume aufwertet und deren flexible Nutzung durch die Gemeinde mit energieeffizienten Lichttechnologien unterstützt.
Die einzigartigen Beleuchtungskörper und geschaffenen Licht“-Räume bieten vielfältige Lichtszenarien, die die Gemeinde bei der Durchführung von weltlichen und kirchlichen Aktivitäten, Bürgerversammlungen, öffentlichen und privaten Veranstaltungen unterstützen.

Planungsbereiche:

  • Erdgeschoss: Versammlungsraum, Kapelle / Werktagskapelle
  • 1.Obergeschoss: Konferenzräume / Seminarräume / Gruppenräume für Musik
  • 2.Obergeschoss: Großer Saal unter dem historischen Gewölbe

Bauherr: Katholische Kirchengemeinde St. Martin, Dresden

Architekt: Matthias Klut Dipl.-Ing. Freischaffender Architekt

Lichtplanung: Ruairí O’Brien . Lichtplanung

Fertigstellung: Frühjahr 2023

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Universitätsklinikum Dresden

Universitätsklinikum Dresden

Im Zuge der Erneuerung der elektrotechnischen Anlagen im Haus 105 des Universitätsklinikums Dresden haben wir eine in den Fußboden integrierte LED-Lichtlinie als ergänzendes Element des optischen Sicherheitsleitsystems geplant.

Die bodennahe Lichtführung unterstützt im Gefahrenfall die Orientierung zu den Ausgängen – insbesondere dann, wenn Rauch die Erkennbarkeit deckennaher Sicherheitszeichen und Leuchten einschränkt. Das System wird im laufenden Betrieb als Pilotprojekt erprobt und dokumentiert. Ziel ist es, Erfahrungen für einen möglichen zukünftigen Einsatz bodennaher Lichtleitsysteme im Universitätsklinikum Dresden zu gewinnen.

Über die Sicherheitsfunktion hinaus ist die Lichtlinie Bestandteil eines übergeordneten Licht- und Farbkonzepts. Sie betont die lineare Architektur der Flure und kann je nach Gebäudebereich oder Etage farblich differenziert gesteuert werden.

Auch eine Einbindung in ein Human-Centric-Lighting-Konzept ist möglich: aktivierendes, kühleres Licht am Morgen, neutrales Licht zur Mittagszeit und wärmeres Licht am Abend. So verbindet das Projekt Sicherheitsanforderungen mit Orientierung, architektonischer Gestaltung und einer nutzerorientierten Lichtatmosphäre.