Museumscontainer Landesamt für Archäologie Sachsen, Dresden

Museumscontainer Landesamt für Archäologie Sachsen, Dresden

Ein Baucontainer wurde für das Landesamt für Archäologie auf dem Grabungsgelände Neumarkt errichtet und als Infocontainer umgestaltet: Besucher konnten sich während des Grabungsprozesses über den Stand der archäologischen Grabungen und das antike Sachsen sowie das Landesmuseum für Vorgeschichte informieren.

Leistung: Ausstellungskonzept / -architektur / -gestaltung

Auftraggeber: Landesamt für Archäologie, 2000

Kraftwerk Mitte, Dresden

Kraftwerk Mitte, Dresden

Lichtkonzept für das Kulturareal im ehemaligen Kraftwerk Mitte

Das Konzept von Ruairí O‘Brien basiert auf dem Masterplan zum Kraftwerk Mitte. Die besondere Architektur und der Charakter des ehemaligen Kraftwerkes, das heute wichtiger Kulturstandort von Dresden ist, werden durch die Beleuchtung u.a. mit einzigartigen Unikatleuchten unterstützt. Das Konzept, das den Anforderungen der allgemeinen technischen Beleuchtung wie des Denkmalschutzes entspricht, wird insbesondere auch den künstlerischen Ansprüchen gerecht, die dem Gelände durch seine Nutzung als bedeutender zentraler Kulturort in Dresden zukommt.

Auftraggeber: Drewag-Stadtwerke Dresden GmbH

Leistungen: Beleuchtungskonzept / Grobkostenschätzung, 2014

Lichtperformance Kapelle Nordfriedhof

Kapelle Nordfriedhof, Dresden

Lichtinstallation Benefizkonzert

Die Fotos zeigen die Lichtinstallation von Ruairí O’Brien für das Benefizkonzert zur Erhaltung des denkmalgeschützen Dresdner Nordfriedhofes, das am 16.07.2016, in der dortigen Friedhofskapelle stattgefunden hat. Tina Schnabel las eine Auswahl an Briefen von Soldaten aus dem ersten Weltkrieg vor, begleitet von Agneta Kroggel am Cello.

Mit seiner Lichtinstallation möchte Ruairí O’Brien die Initiative des Denk Mal Fort! e.V. zur Sicherung erhaltenswerter historischer Friedhöfe unterstützen.

Mehrgenerationenhaus Pilnitz, Dresden

Mehrgenerationenhaus Pilnitz, Dresden

Ziel der Bebauung ist ein Gebäudeensemble, bestehend aus einem Mehrparteienhaus für fünf bis sechs Parteien und einem Einfamilienhaus, welches sich harmonisch in das Ortsbild eingliedert.

Zentrales Element des Mehrparteienhauses ist die gemeinsame „Halle“ als verbindendes Element. Dieser Gemeinschaftsbereich (eine Art Lobby) dient in flexibler Nutzung als Ort des Zusammenkommens, des Feierns und gleichzeitig als Erschließungsraum für die Wohnungen, was die Begegnung der Bewohner untereinander fördert. In die oberen Etagen führt eine gestalterisch markante Treppe, zusätzlich ist auch eine Fahrstuhlanbindung vorgesehen (rollstuhltauglich). Alle Wohnungen haben einen Balkon oder eine Terrasse. Das Haus besitzt einen Keller, der sich teilweise unter dem Hofbereich erstrecken kann. Dieser Hofbereich dient der Erweiterung der „Halle“ in den Außenraum für das Treffen und Zusammensein im Freien. Weiterhin ist die Dachlandschaft aus vier Pultdachflächen für die Nutzung solarer Energie optimiert.

Das Einfamilienhaus an der Straße ergänzt das Ensemble und schließt eine seit drei Jahrzehnten offene Lücke im Ortsbild. In Richtung Straße ist hier eher eine traditionelle Gliederung der Fassade mit klassischen Fensteraufteilungen und Proportionen vorgesehen. Für die Gestaltung der Rückseite in Richtung Garten ist eine moderne extrovertierte Fassade mit großen Fenstern möglich. In Abhängigkeit von der Gebäudehöhe kann das Satteldach mit als Wohnbereich oder alternativ als Stauraum genutzt werden. Auch hier ist auf der nach Süd-Westen zugewandten Dachseite Solarnutzung möglich.

Der Dresdner Stadtteil Pillnitz erlangte überregionale Bekanntheit durch seine barocke Schlossanlage und dessen dazugehörige weitläufige Grünanlagen, welche sich direkt an der Elbe erstrecken. Das umliegende Gebiet besitzt einen kleinteiligen Charakter, mit bis zu dreigeschossigen Wohnhäusern, flachen Garagen und Anbauten, Vorgärten und kleineren Rasenflächen. Die Dachlandschaft ist geprägt durch Sattel-, Walm- und Krüppelwalmdächer.