Lichtkonzept Spinnereimaschinenbau Chemnitz

Lichtkonzept Spinnereimaschinenbau Chemnitz

Lichtkonzept und Lichtmasterplan für ein historisches Industriedenkmal

Im Chemnitzer Spinnereimaschinenbau, wo zu DDR-Zeiten rund 2.200 Menschen arbeiteten, siedeln sich seit mehreren Jahren immer mehr kleinere Unternehmen an, welche die alten Industriehallen als Freiflächen, Werkstätten oder Lagerräume nutzen. Die zukünftige Beleuchtungssituation soll die gegenwärtigen, teilweise durch Dunkelheit verursachten Angsträume entfernen. Welche durch das fehlende Streulicht, der ehemals 24 Stunden am Tag beleuchteten Industriehallen, entstanden sind. Zur Unterstützung einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung des teilweise unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplexes, hin zu einem lebendigen und aktiv genutzten Areal, hat Ruairí O’Brien.Lichtdesign im Auftrag der Stadt Chemnitz ein Lichtkonzept erarbeitet, das den vielen neuen Nutzungsmöglichkeiten gerecht wird.

Die Beleuchtung greift die historische Lichtsituation unter gleichzeitiger Beachtung der aktuellen lichttechnischen Anforderungen auf. Der Industriekulturwert des Gebäudeensembles bleibt auch nach Einbruch der Dunkelheit erlebbar. Mit Hilfe eines nachhaltigen Lichtkonzepts aus energiesparender, reduzierter Beleuchtung, welches unnötige Lichtemissionen vermeidet, werden die Besucher intuitiv auf das Gelende geführt. Die Realisierung auf dem gesamten Gelände des Spinnereimaschinenbaus Altchemnitz kann stufenweise in den nächsten Jahren erfolgen, da im Lichtkonzept bereits verschiedene Zwischenszenarien mit bedacht worden sind.

Das Lichtkonzept für den Spinnereimaschinenbau erfolgte im Rahmen des EU-Projektes „URBACT 2nd Chance“, mit dessen Hilfe der große alte Fabrikkomplex des Spinnereimaschinenbaus Altchemnitz wiedererweckt werden soll.

Zum Download finden Sie das Lichtkonzept unter folgendem Link: https://www.chemnitz.de/chemnitz/media/unsere-stadt/stadtentwicklung/eu-foerderung/urbact/2018-08-28-lichtkonzept_spinnereimaschinenbau_kurz.pdf

Light and Word, Städte am Meer

Light and Word, Städte am Meer

Light Performance by Ruairí O’Brien

Drei Künste, ein Thema: Ronald Lippok (Klang), Thomas Kunst (Lyrik) und Ruairí O´Brien (Licht) präsentierten 2005 das BARDINALE-Thema „Städte am Meer“.

Im Mittelpunkt stand die Vielfalt poetischer Ausdrucksformen und gleichzeitig wurde die Einzigartigkeit von Lyrik, Klangkunst und Lichtpoesie betont. Die drei künstlerischen Interpretationen wurden in separaten Sequenzen vorgestellt, so dass das Publikum die Chance hatte, die Umsetzung ein und desselben Themas in drei poetischen Ausdrucksweisen zu erleben und zu vergleichen. Die zeitliche und inhaltliche Dramaturgie dieses Gesamtkunstwerks gestand jedem Genre größtmöglichen Gestaltungsspielraum und alleinige Aufmerksamkeit zu.

www.bardinale.de

Winterlichtkonzept Leipzig

Winterlicht Leipzig

Städtebauliches Lichtkonzept für die Leipziger Innenstadt

Auf Einladung der Stadt Leipzig wurde in einem Workshopverfahren von Ruairí O‘Brien ein Winter- bzw. Weihnachtslichtkonzept erarbeitet. Das Konzept folgt dem Titel „inside-outside“ und verfolgt unter dem Motto „Zeitgeist mit Herz“ das Ziel, einen „mit Licht eingefrorenen Stadtring“ dem warm beleuchteten Stadtzentrum entgegenzusetzen. Ziel ist es, ein Märchenerlebnis zu schaffen. Das wird erreicht durch eine „zwiebelartige thermodynamische Beleuchtung“, welche den Ring in ein kaltweißes-neutrales Licht taucht und die darin liegende Innenstadt in ein warmes und heimeliges Licht. Diese städtebauliche Abstufung wird nicht nur als Weihnachtslichtkonzept, sondern als „Winterbeleuchtung“ insgesamt vorgeschlagen, die der zeitlichen Dynamik der Winter- und Adventszeit entspricht.

Das Konzept wurde vor allem durch seinen städtebaulichen Ansatz mit einer besonderen Würdigung zur Weiterbearbeitung für die Realisierung empfohlen.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Stadtplanungsamt

Leistungen: Beleuchtungskonzept

Feuerwehrmuseum – Zeithain

Lichtkonzept Museumsbeleuchtung

Feuerwehrmuseum – Zeithain

Unser Beleuchtungskonzept für das Sächsische Feuerwehrmuseum Zeithain ermöglicht eine modulhafte Erweiterung in den nächsten Jahren, angepasst an den wachsenden Erfolg des Museums mit seinem bedeutendem Sammlungsschwerpunkt sächsischer und ostdeutscher Feuerwehrtechnik.

Im Rahmen der ersten Ausbaustufe der zukünftigen Museumsbeleuchtung (Realisierung im September/Oktober 2020) wurden verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten für die Dauerausstellung geprüft und das Lichtkonzept am Originalstandort, in Abstimmung mit dem Finanzrahmen des Auftraggebers, verifiziert. Unter anderem wurden die idealen Farbtemperaturen, Beleuchtungsstärken und Lichtszenen für die Objektbeleuchtung abgestimmt.

Fotos: Lichtprobe Museumsbeleuchtung Juli 2020

Sprach-Licht-Klang-Performance

Sprach-Licht-Klang-Performance

„Tocame y te recito – Spiele mich, ich dichte dich“

Die Fotos zeigen Ausschnitte der Sprach-Licht-Klang-performance TÓCAME Y TE RECITO – SPIELE MICH, ICH DICHTE DICH, mit Ruairí O’Brien, am 15. September, 19.30 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum Dresden.
Basierend auf Texten des spanischen Lyrikers Juan Carlos Valle „Karlotti“ und Gedichten von Itha K., gesprochen von Vanessa Vidal (Spanien) und Juan Carlos Valle „Karlotti“ (Spanien), kreierte der Musiker Günter Heinz zusammen mit Ruairí O’Brien (Light Poetry) eine Sprach-Klang-Licht-Performance von höchster Intensität.
Fotos: Peter Fischer

Leuchtenentwicklung Abu Dhabi

Leuchtenentwicklung Abu Dhabi

Individuelle Leuchten für Palast-beleuchtung

Für einen Privatpalast in Abu Dhabi wurden wir beauftragt, eine Innenraumbeleuchtung zu entwerfen. Unser Entwurf greift einfache universelle geometrische Formen auf, die in der arabischen Kultur eine bedeutungsvolle Rolle spielen und überträgt diese in ein modernes Leuchtendesign, das in Kristall und Gold mit LED-System ausgeführt wird.

Universitätsklinikum Dresden

Universitätsklinikum Dresden

Im Zuge der Erneuerung der elektrotechnischen Anlagen im Haus 105 des Universitätsklinikums Dresden haben wir eine in den Fußboden integrierte LED-Lichtlinie als ergänzendes Element des optischen Sicherheitsleitsystems geplant.

Die bodennahe Lichtführung unterstützt im Gefahrenfall die Orientierung zu den Ausgängen – insbesondere dann, wenn Rauch die Erkennbarkeit deckennaher Sicherheitszeichen und Leuchten einschränkt. Das System wird im laufenden Betrieb als Pilotprojekt erprobt und dokumentiert. Ziel ist es, Erfahrungen für einen möglichen zukünftigen Einsatz bodennaher Lichtleitsysteme im Universitätsklinikum Dresden zu gewinnen.

Über die Sicherheitsfunktion hinaus ist die Lichtlinie Bestandteil eines übergeordneten Licht- und Farbkonzepts. Sie betont die lineare Architektur der Flure und kann je nach Gebäudebereich oder Etage farblich differenziert gesteuert werden.

Auch eine Einbindung in ein Human-Centric-Lighting-Konzept ist möglich: aktivierendes, kühleres Licht am Morgen, neutrales Licht zur Mittagszeit und wärmeres Licht am Abend. So verbindet das Projekt Sicherheitsanforderungen mit Orientierung, architektonischer Gestaltung und einer nutzerorientierten Lichtatmosphäre.

Microlightsculpture “Eating the Light“

Microlightsculpture “Eating the Light“

Lichtskulptur / Lichtkunst-Beitrag von Ruairí O’Brien für Lichtkunstfestival

Die von Ruairí O’Brien geschaffene pyramidenartige Skulptur fing tagsüber natürliches Licht ein und visualisierte bei Dunkelheit mittels einer künstlichen Lichtquelle das Spiel des Lichtes mit Farben und Räumen. „Eating the Light“ weckte das Bewusstsein des Betrachters für die Poesie der alltäglichen Dinge und des Lichts und thematisierte mit minimalen Ressourcen Licht als Lebenselixier und seine existentielle Bedeutung für die physische und psychische Gesundheit des Individuums. Licht bestimmt die biologische Uhr des Menschen, seinen Tagesablauf und beeinflusst seine Stimmungen. „Eating the Light“ sprach auf leise, poetisch-sinnliche Weise universelle Themen wie Tag, Nacht, Raum, Helligkeit und Dunkelheit, den Einfluss des Lichtes auf den urbanen Raum und das Individuum auf Mikro- und Makroebene an. Der Titel des Kunstwerkes kann wörtlich genommen und das Licht in seinen vielfältigen Spielarten „gegessen“ werden. Die Skulptur symbolisierte den Gedanken als eine Licht-„Tankstelle“ „We are what we eat“ in einer Reihe von microlightsculptures®, die O’Brien geschaffen hat.

Kurort Rathen, Lichtmasterplan

Kurort Rathen, Lichtmasterplan

Unser Lichtmasterplan für den Kurort Rathen ist ein gestalterisch-funktionales Leitbild für eine optimale Inszenierung des Ortes mit Licht. Das zukunftsweisende Konzept zeigt Handlungsbedarf auf und gibt Empfehlungen zur prozesshaften Entwicklung der öffentlichen Beleuchtung. Fokussiert werden neben der Straßenbeleuchtung die Inszenierung von Bauwerken sowie natürliche Besonderheiten und Merkmale. Der Lichtmasterplan bildet die Grundlage für die prozesshafte und stimmige Umsetzung einer ganzheitlichen Beleuchtung im Kurort. Er dient zudem einer koordinierten Einbeziehung von vielen Einzelmaßnahmen und Beteiligten, z.B. Behörden, Institutionen, Unternehmen, Investoren und Bürgern. Mit der zielgerichtet gesteuerten Entwicklung der Ortsbeleuchtung sollen die Attraktivität des Ortes und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum energie- und kosteneffizient gesteigert werden.

Auftraggeber: Kurort Rathen, Bürgermeister

Leistungen: Lichtkonzept, Lichtmasterplan: Städtebau, Wege, Naturraum, Attraktionen / Jahreszeiten-Licht-Konzept

Leipzig, Informationsskulptur „89“

Leipzig, Informationsskulptur „89“

20 Jahre friedliche Revolution – Informationsskulptur / Ausstellung

Auftraggeber: Stadt Leipzig / Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Anlässlich des Jubiläums der friedlichen Revolution entstand diese räumliche Informationsskulptur. Tafeln informieren über das historische Ereignis im Herbst 1989, über das Leipziger Lichtfest und die daran teilnehmenden Künstler. Die Skulptur bildet damit ein verbindendes Element zu den aktuellen, im öffentlichen Raum stattfindenden, Installationen und informiert die Besucher über die historischen Ereignisse des Jahres 1989.